Types of Weltschmerz in German Poetry eBook

This eBook from the Gutenberg Project consists of approximately 114 pages of information about Types of Weltschmerz in German Poetry.

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    Schon so manche Fruechte schoener Keime
    Logen grausam mir ins Angesicht.[33]

As the years passed, this feeling of disappointment and disillusion became more and more intense and bitter.  A stanza from one of his more mature poems (1795) “An die Natur,” will serve to illustrate the sentiment which pervades almost all his writings: 

    Tot ist nun, die mich erzog und stillte,
    Tot ist nun die jugendliche Welt,
    Diese Brust, die einst ein Himmel fuellte,
    Tot und duerftig wie ein Stoppelfeld;
    Ach es singt der Fruehling meinen Sorgen
    Noch, wie einst, ein freundlich troestend Lied,
    Aber hin ist meines Lebens Morgen,
    Meines Herzens Fruehling ist verblueht.[34]

In close causal connection with Hoelderlin’s Weltschmerz is his belief that his life is ruled by an inexorable fate whose plaything he is.  “Wenn hinfort mich das Schicksal ergreift, und von einem Abgrund in den andern mich wirft, und alle Kraefte in mir ertraenkt und alle Gedanken,” Hyperion exclaims.[35] He goes even further, and conceives the idea of a sacrifice to Fate.  Thus he makes Alabanda say near the close of “Hyperion:”  “Ach! weil kein Glueck ist ohne Opfer, nimm als Opfer mich, o Schicksal an, und lass die Liebenden in ihrer Freude."[36] Wilhelm Scherer calls attention to Gervinus’ remark that new intellectual tendencies which call for unaccustomed and unusual mental effort often prove disastrous to single individuals, and says:  “Hoelderlin war also ein Opfer der Erneuerung des deutschen Lebens—­seltsam, wie der Gedanke des Opfers als ein hoher und herrlicher ihn in allen seinen Gedichten viel beschaeftigt hat."[37] But the poet does not apply this fatalism only to himself, to the individual; he widens its influence to humanity in general.  “Wir sprechen von unserm Herzen, unsern Planen, als waeren sie unser,” says Hyperion, “und es ist doch eine fremde Gewalt, die uns herumwirft und ins Grab legt, wie es ihr gefaellt, und von der wir nicht wissen, von wannen sie kommt, noch wohin sie geht:"[38] Perhaps nowhere better than in Hyperion’s “Schicksalslied” does he give poetic expression to this thought.  Omitting the first stanza it reads thus: 

Schicksallos wie der schlafende
Saeugling atmen die Himmlischen;
Keusch bewahrt
In bescheidener Knospe,
Bluehet ewig
Ihnen der Geist,
Und die seligen Augen
Blicken in stiller
Ewiger Klarheit.

Doch uns ist gegeben,
Auf keiner Staette zu ruhn,
Es schwinden, es fallen
Die leidenden Menschen
Blindlings von einer
Stunde zur andern,
Wie Wasser von Klippe
Zu Klippe geworfen,
Jahrlang ins Ungewisse hinab.[39]

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